Challenge Wochenplan

Autor: Kathrin Ganglberger

Kathrin ist schon lange Verfechterin der Wochenplan-Methode. Warum? Weil es ihr Leben tatsächlich sehr viel einfacher macht. Sie erzählt Dir heute ihre 5 Lieblingsgründe FÜR die Erstellung eines Wochenplans:

Zeitersparnis

Ich investiere einmal die Woche ca. 15 bis 30 Minuten um den Plan inkl. Einkaufsliste zu erstellen. Den Rest der Woche ist das Thema „was koche ich heute?“ für mich erledigt. Genial, oder?
Meistens setze ich mich Donnerstags hin und überlege was in der kommenden Woche so ansteht:
Gibt es Tage wo ich absolut keine Zeit habe zu kochen und deshalb etwas aus dem Tiefkühler muss oder ich am Tag davor eine doppelte Portion kochen muss?
Gibt es Tage wo eigentlich keiner daheim ist und wir nicht kochen müssen oder die Oma Essen mitbringt?
Das alles kann ich einplanen und brauch dann nur mehr jeden Tag auf meinen Wochenplan schauen und mich kurz orientieren. Im Normalfall sind alle Zutaten vorhanden und die Zeit zum Kochen auch.

Geldersparnis

Es ist erwiesen: Wer mit Einkaufsliste einkaufen geht spart Geld!
So werden unnötige Einkäufe vermieden. Ich kann mich an der Liste orientieren und gehe außerdem im Normalfall nur ein mal pro Woche zum Großeinkauf. Ein zweites Mal kaufe ich noch Obst, Gemüse und Brot nach.
So schaffen wir es mit einem Monatsbudget von 650 Euro für 4 Personen einzukaufen.

Gesunde Ernährung leicht gemacht

Uns fällt gesunde Ernährung manchmal schwer. Gerade mit Kindern zu Hause muss es oft schnell gehen und dann auch noch in die „1-er Menü“-Liste der Kinder erfüllen.
Kennst Du 1-er Menüs für Kinder? Das sind bei uns Gerichte die Kinder satt machen. Schnell. Und meistens wenig gesund, zb. Nudeln mit Nix, Würstel, Eierspeis oder Naschi.
Wenn ich also den Wochenplan erstelle schaue ich auch gleich, dass ich uns halbwegs gesund ernähre, zb. plane ich Fisch mit ein und vegetarische Gerichte.
Würde ich das nicht tun würde es wahrscheinlich jeden zweiten Tag Leberkäse, Würstl und Nudeln (in abwechselnder Reihenfolge) geben.

Weniger Lebensmittelverschwendung

Wenn ich früher in den Kühlschrank geschaut habe und ein Paar einsame Wursträder vor sich hingegammelt sind, oder eine verschrumpelte Karotte ihren Gemüsetod starb, habe ich die Sachen entsorgt.
Mittlerweile kann ich gezielter Einkaufen und vermeide solche Lebensmittel-Tode weitestgehend.
Beim Erstellen des Wochenplans werfe ich einen Blick in den Tiefkühler und den Kühlschrank. Sehe ich dort Lebensmittel die verbraucht werden müssen kann ich sie in ein Gericht einplanen.
Außerdem kaufe ich mengengerecht. Ein ganzer Brokkoli zb wird bei uns als Beilage für ein Gericht zu viel. Mit hoher Wahrscheinlichkeit würde die andere Brokkolihälfte vergammeln wenn ich nicht irgendwo in der Woche ein zweites Mal Brokkoli einplanen würde.

 

Der Kopf bleibt frei

Der allerwichtigste Aspekt für mich: Mein Kopf bleibt frei.
Das ewige vor dem Kühlschrank herumschleichen und überlegen was ich heute koche bleibt aus.
Ein Blick auf die Liste genügt und ich kann mich gedanklich anderen, wichtigeren Dingen widmen.

 

Vielleicht muss man für diese Methode auch der Typ „Liste“ sein, aber probiert es doch einfach mal aus! Ich bleibe unbedingt bei meinem Wochenplan – Typ Liste ist zufrieden!

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