faire schuhe

Autor: Hannes Schnur

Hannes Schnur kauft seit einigen Jahren nur noch Schuhe aus regionaler Produktion: Waldviertler.
Auch die Haltbarkeit bzw. Reparaturfähigkeit sind ihm dabei ein großes Anliegen.
Er erzählt Dir mit einem einfachen Rechenbeispiel warum faire Schuhe auch finanziell die bessere Wahl sind!

 

(Werbung wegen Markennennung)

Regionalität + hochwertige Schuhe + Reparieren = sauteuer?

Muss gar nicht sein: Ich habe mir vor 7 Jahren ein Paar „Tramper“ gekauft, alltagstaugliche Rindslederschuhe mit Gummi(!)sohle. Der Preis lag damals so um die 120 Euro, genau weiß ich es nicht mehr.
Ich trage meine Waldviertler Schuhe von März bis in den Dezember, je nach Kälte, und auch im Sommer zeitweise zum Wandern.
Nach den ersten etwas qualvollen Monaten und Anflügen von Verzweiflung, (da sie halt gar so gedrückt haben, Volllederschuhe brauchen einfach Zeit zum Weichwerden) sind sie wunderbar eingegangen und einfach meine liebsten Schuhe…

Mein Aha-Erlebnis mit Billigschuhen…

Früher habe ich mir fast jedes Jahr für die jeweilige Jahreszeit neue Schuhe gekauft und nie mehr als 40 bis 60 Euro dafür ausgegeben.
Bis ich dann im Urlaub auf der Insel Kos das Erlebnis hatte, dass  sich meine billigen Sandalen mit ebenso billiger schwarzer Plastiksohle in der Hitze und nach kurzem Kontakt mit Salzwasser bröckchenweise auflösten und ich zur Belustigung der PassantInnen eine Spur aus schwarzen Krümeln quer über den Kirchenplatz gezogen habe …

40 Euro pro Jahr mal 7 Jahre = 280 Euro und dazu ein Haufen Schuh-Müll!!

Die Waldviertler Schuhe habe ich vor ein paar Monaten für ca. 70 Euro „generalüberholen“ lassen: neue Laufsohle, neues Innenfutter, Schuhbänder, Imprägnieren.
120 Euro Kaufpreis und eine Reparatur für 70 Euro sind zusammen 190 Euro – und die Schuhe habe ich immer noch und werde sie noch einige Jahre tragen können.

Das ist der Unterschied zwischen BILLIG und PREISWERT….

 

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