Autor: Klartext

 

Du bist nicht sicher ob eine Budgetberatung das richtige für dich ist? Wir starten mit einer neuen Reihe – Fallbeispiele aus der Budgetberatung.

Heute: wie ein junger Mann durch einfaches Reduzieren seiner Ausgaben über 300.- Euro im Monat einsparen konnte…

 

Herr K. Linski (Name geändert) ist 24 Jahre alt und arbeitet bei einer Spedition.
Er ist alleinstehend und wohnt in einer Mietwohnung. In seinem Job verdient er 2.050.- Euro Netto im Monat.

Herr Linski kommt in die Budgetberatung weil er monatlich immer weiter ins Minus rutscht.

Bisher verwendet er das Urlaubs- und Weihnachtsgeld zum Ausgleichen seines Kontos, aber schon bald darauf fängt die Misere wieder von vorne an und die Zahlen färben sich wieder rot.

Herr Linski kann sich außerdem keinerlei Ersparnisse aufbauen und möchte auch nicht mehr andauernd „ins Minus“ gehen.

 

First Steps in der Beratung:
Herr Mader füllte mit Herrn Linski gemeinsam eine detaillierte Einnahmen-Ausgaben-Rechnung aus. Herr Linksi nahm dazu alle Unterlagen von Versicherungen, Wohnung, Auto, etc. die er finden konnte mit in das Beratungsgespräch.
Die beiden durchforsteten außerdem die aktuellen Ausgaben auf der Bank-App von Herrn Linski.

Die Analyse der Finanzsituation ergibt: Herr Linski gibt jedes Monat 180.- Euro zu viel aus!

Aber wo fließt sein Geld hin?

Handy und Internet

Herr Linski hat einen teuren Handyvertrag über 40.- Euro im Monat den er für seine User-Bedürfnisse so gar nicht braucht.
Er beschließt auf einen günstigeren Vertrag zu wechseln.
Auch sein Internet-Vertrag kostet 40.- Euro im Monat. Herr Linski braucht aber gar kein Angebot in dem Ausmaß. Ein Vertragswechsel spart ihm 20.- Euro ein.

 

Abonnements

Herr Linski besitzt einige Abo’s die er nicht mehr nutzt, er kündigt 3 davon und kann auch dort 20.- Euro monatlich einsparen.

 

Versicherung und Sparen

Beim Thema Versicherungen und Sparprodukte gibt es gleich mehrere Posten die Herr Linski viel Geld kosten:

  • der monatliche Bausparer verschlingt 100.- Euro – er legt ihn vorerst still und schaut am Ende des Jahres ob er dieses Sparprodukt überhaupt noch weiter benützen will.
  • gleich nach seiner Lehrzeit hat er eine Versicherung als Pensionsvorsorge abgeschlossen mit einer Laufzeit von 45 Jahren! Diese Versicherung wird Inflationsbedingt zusätzlich jährlich teurer und kostet mittlerweile 70.- Euro im Monat.
    Auch hier legt Herr Linski die Zahlung erstmal still um sich im Klaren darüber zu werden, ob er diese Form der Vorsorge in Zukunft noch weiter verwenden möchte.
  • Bei einem Freund und Versicherungsmakler hat er außerdem eine Bündelversicherung abgeschlossen: 40.- Euro im Monat – von der er zuerst gar nicht genau weiß wofür er die genau bezahlt.
    Herr Mader und Herr Linski durchforsten den zugehörigen Vertrag: Es handelt sich um einen Haushaltsversicherung, eine Rechtsschutzversicherung und eine Unfallversicherung.
    Hier könnte Herr Linski wieder einsparen indem er sich auf eine Haushaltsversicherung beschränkt, diese kostet im Normalfall nur um die 15.- Euro bis 20.- Euro/Monat.
  • Herr Linski hatte sich, nachdem er ausgelernt war, ein Leasingauto gekauft.
    Dieses Auto ist bereits fertig abbezahlt, allerdings hat er dafür immer noch eine Vollkaskoversicherung. Der Umstieg auf eine Teilkaskoversicherung spart ihm ebenfalls wieder 35.- Euro monatlich ein.

 

Leben und Freizeit

  • Herr Linski geht am Wochenende gerne aus. Dabei hat er schon öfter zu später Stunde nochmal Geld abgehoben und so regelmäßig sein Budget überstrapaziert.
    Er setzt sich ab sofort ein Limit von 150.- Euro pro Monat. Lässt er zusätzlich seine Bankomatkarte zu Hause kommt er erst gar nicht in Versuchung sein Limit zu überziehen.
  • In Punkto Lebensmittel gibt es einiges an Einsparungspotential:
    Bisher ist Herr Linski immer direkt nach der Arbeit mit großem Hunger einkaufen gegangen. Das hatte zur Folge, dass er viel zu viel eingekauft hatte und somit auch einiges an Essen wieder entsorgt hat.
    Gemeinsam mit Hr. Mader erarbeitet er ein Wochenbudget von 70.- Euro für den Einkauf.

 

Nach all diesen kleinen aber wirkungsvollen Sparmaßnahmen konnte Herr Linski schnell seine 1000.- Euro Minus am Konto ausgleichen und sich mittelfristig endlich einen Notgroschen von 3 Monatsgehältern ansparen.

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