Autorin: Kathrin Ganglberger

Die Blumen sprießen, die Vögel zwitschern – und die Unternehmungslust steigt! Kathrin Ganglberger zeigt dir die 5 besten Tipps für Freizeitaktivitäten für Familien im Frühling, die nichts oder fast nichts kosten.

Der Frühling zieht ins Land und wir brauchen dringend frische Luft und Sonne. Deshalb finden auch alle meine Freizeittipps im Freien statt.

Wenn es doch einmal regnet, kann man Tipp Nr. 5 auch in die eigenen vier Wände verlagern. Vorausgesetzt, man hat als Eltern gute Nerven.

1. Tierpark Wels

In Wels gibt es direkt am Messegelände einen Tierpark, der keinen Eintritt kostet.

Dort findest du viele verschiedene Affen, Vögel und einige heimische Tiere wie Ziegen und Hirsche.

Die Anlage ist groß und weitläufig, fast parkähnlich, und lädt zum Spielen und längeren Verweilen ein.

Es gibt außerdem einen sehr großen, gepflegten Spielplatz gleich neben dem Buffet, wo du dich und deine Kinder mit Eis und Kaffee versorgen kannst.

Der Welser Tiergarten ist also ein Top-Ausflugsziel für kleine und große Tierfreunde – und das zum absoluten Nulltarif.

2. Waldbingo

Wenn es dich nicht so weit von zu Hause wegzieht, kann ich als Beschäftigung für Kinder Waldbingo empfehlen.

Dazu nimmst du einen leeren Eierkarton und klebst ein Symbolbild eines Naturgegenstandes auf jede Unterteilung im Deckel. Zum Beispiel Eicheln, ein Blatt, ein Gänseblümchen, eine Brombeere, ein Heilkraut oder ein leeres Schneckenhaus – je nachdem, was die Jahreszeit hergibt.

Es gibt auch schon tolle Vorlagen für Eierkartons zum Ausdrucken im Internet, zum Beispiel hier.

Wenn deine Kinder schon größer sind, kannst du natürlich auch einfach aufschreiben, was sie suchen sollen.

Nun ziehen die Kinder los und suchen die jeweiligen Dinge. Sie können sie auch gleich im Eierkarton sammeln.

Wer möchte, kann das Spiel auch als Schnitzeljagd bei Kindergeburtstagspartys einsetzen. Am Schluss muss dann natürlich ein kleiner Schatz als Belohnung warten.

3. Geocaching

Du wolltest schon immer einmal einen Schatz suchen und finden? Dann bist du bei Geocaching genau richtig.

Alles, was du dazu brauchst, ist ein GPS-Gerät oder Smartphone – und schon geht es ab ins Freie.

Im Internet findest du Abermillionen von versteckten Schätzen. Es gibt Menschen, die kleine Schätze verstecken und dann die Koordinaten des Schatzes posten.

Mit diesen Koordinaten und dem GPS-Gerät oder Smartphone kannst du dich dann auf Schatzsuche begeben. Bei den meisten Aufgaben gibt es kleine Rätsel oder Ähnliches zu erledigen, um am Ende die finalen Schatzkoordinaten zu bekommen.

Ich muss dich aber leider ein bisschen enttäuschen: Schatz bedeutet in diesem Fall nicht Glitzer und Moneten, sondern kleine Behälter mit Logbüchern darin, in die man sich einschreiben kann. Wie in ein Gipfelbuch.

Du kannst also sehen, wie viele Menschen vor dir den Schatz schon gefunden haben, und dich selbst auch dazuschreiben. Danach versteckst du das Logbuch wieder an derselben Stelle für die nächsten Schatzsucher.

Wir haben es bei uns zu Hause selbst ausprobiert und waren erstaunt, wie viele Schätze wir im Umkreis von 10 km suchen konnten. Wir haben uns dann für einen Schatz im Wald entschieden.

Das war gar nicht so einfach, schließlich mussten wir dazu auch noch Rätselaufgaben lösen, um wieder neue Koordinaten zu bekommen. Alles in allem war es wirklich ein großer Spaß und für kleine Kinder super geeignet.

Mit Geocaching kann man aber auch Teenagermuffel dazu motivieren, an die frische Luft zu kommen.

Mittlerweile gibt es Schätze verteilt über die ganze Welt. Auf der Geocaching-Seite findest du auch speziell unterteilte Geocaches, zum Beispiel für Familien oder Abenteurer. Sogar auf der ISS-Raumstation gibt es einen Cache zu finden – also los!

4. Motorikpark Ansfelden

Wenn du schon größere Kinder hast, könnt ihr euch gratis im Motorikpark Ansfelden körperlich austoben.

Dort findest du über 100 Geräte auf dem ehemaligen Areal der Landesgartenschau. Die Geräte laden zum Klettern und Turnen ein. Jedes Gerät ist mit einer Erklärtafel versehen.

Koordination, Kraft, Schnelligkeit, Beweglichkeit und Ausdauer werden herausgefordert – das schadet in Zeiten von Homeschooling und Homeoffice zwischendurch einmal nicht.

Für kleinere Kinder gibt es sogar einen eigenen Kleinkindspielbereich und für die Fußballfans einen extra Ballspielplatz.

Das Ganze gibt es noch dazu bei freiem Eintritt. Aber Achtung: Das Parken am „hauseigenen“ Parkplatz kostet etwas. Ein Stückchen weiter kannst du aber bei der Schule Ritzlhof gratis parken.

5. Steine oder Schneckenhäuser bemalen

Wenn du es etwas ruhiger angehen möchtest, kannst du einen Oldie but Goldie ausprobieren: Steine oder Schneckenhäuser bemalen.

Das geht mit Fingerfarben schon mit den Allerkleinsten. Die etwas größeren Kinder können sich mit Acrylfarben und Pinseln austoben.

Selbst die sehr großen Kinder und Erwachsenen können daran ihre Freude haben. Mit verschiedenen Lackfarben oder Nagellacken und kleinen Pinseln können tolle Mandalas entstehen.

Vor allem kann das Ganze auch drinnen stattfinden, falls das Wetter einmal nicht so frühlingshaft ist.

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