Kindergeburtstag

Autor: Kathrin Ganglberger

Bei Kathrin Ganglberger häufen sich im Herbst immer die Geburtstage. Für sie bedeutet das immer einen vollen Terminkalender und eine leere Geldbörse. Denn Kindergeburtstagspartys können mitunter ganz schön teuer werden!

 

In unserer Familie häufen sich im Herbst immer die Geburtstage. Fast hätten wir es geschafft das sogar die gesamte Familie im selben Monat Geburtstag hat.
Für uns bedeutet das immer einen volle Terminkalender und eine leere Geldbörse. Denn abgesehen von den Geschenken die wir unseren Liebsten natürlich machen wollen stehen auch immer Kindergeburtstagspartys an. Und die können mitunter ganz schön teuer werden!

Die Arbeiterkammer Oberösterreich vergleicht in regelmäßigen Abständen die Angebote für Kindergeburtstage – und offensichtlich ist DIE PERFEKTE FEIER mittlerweile ein großer Geschäftszweig geworden.

 

Wie kann man also sparen ohne als Geizkragen vor den anderen Eltern dazustehen?
(jaaaa, den Kindern ist es nämlich in den meisten Fällen wurscht ob zb die Torte ein einfacher Becherkuchen mit Verzierung ist oder eine 3-stöckige Luxusversion direkt aus einem Walt Disney Film)

  • Deko wiederverwenden:

Du musst jetzt nicht sämtliche Luftschlangen wieder aufwickeln um sie im kommenden Jahr wieder auspusten zu können. Es reicht wenn man alle Girlanden und Pompoms und was sonst noch so herumhängt einfach wieder in eine Kiste im Keller aufbewahrt und beim nächsten Geburtstag wiederverwendet. Bei uns gibt es eine Partykiste die dann einmal im Jahr aus dem Keller geholt wird.

 

  • Umweltfreundlich feiern:

Klar sind Pappteller und fesche Plastikbecherl mit buntem Aufdruck hübsch, sie kosten aber auch einmalig Geld und verursachen gleichzeit viel Müll. Vielleicht reichen ja auch besondere Geburtstagsservietten als Deko zum normalen Geschirr aus.

 

  • Kuchen selber machen:

Spart zwar keine Zeit aber Geld. Ein einfacher Becherkuchen mit Schokoüberzug und bunten Streuseln ist schnell gemacht und kostet natürlich weniger als die bestellte Motivtorte.
Und wenns mal richtig schnell gehen muss gehen auch Blätterteigschnecken mit Füllung oder eine Tiefkühltorte. Immer noch günstiger als die Spezialanfertigung mit Fondant.

 

  • Zu Hause oder draußen feiern:

Es ist zwar ein bisschen mehr Arbeit wenn man die Kinder nicht einfach an einem betreuten Ort abgeben kann, spart aber immens viel Geld. Die klassischen Spiele wie Topfschlagen, Blinde Kuh, etc. kosten nämlich nichts.
Die Ponyhof-Party dafür gleichmal 150 Euro. Überleg Dir ob Du nicht vielleicht ein eigenes (kleines) Programm für 3 Stunden auf die Beine stellst, denn meistens wollen die Kinder eigentlich eh nur spielen.

 

  • Danke-Sackerl:

Ich weiß ehrlich gesagt nicht wer diesen Brauch erfunden hat und doch hat er sich eingeschlichen: Die Gäste einer Kinderparty bekommen heutzutage Give-Away-Sackerl als Dankeschön für ihr Kommen.
Ich persönlich bräuchte das nicht. Deshalb gibt es bei uns auch eine abgespeckte Version: Wir kaufen Papiersackerl und befüllen diese mit Süßigkeiten, schönen Steinen und einmal gabs auch selbtgemachte Apfelringe rein.
Ich weigere mich kategorisch irgendein Plastik-Klimbim extra zu kaufen damit es dann eh nur in der Ecke herumkugelt.

 

Viel Spaß beim Feiern!!

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