Autorin: Kathrin Ganglberger
Bei vielen Familien häufen sich im Herbst immer die Geburtstage. Für sie bedeutet das einen vollen Terminkalender und eine leere Geldbörse. Denn Kindergeburtstagspartys können mitunter ganz schön teuer werden.
In unserer Familie häufen sich im Herbst immer die Geburtstage. Fast hätten wir es geschafft, dass sogar die gesamte Familie im selben Monat Geburtstag hat.
Für uns bedeutet das immer einen vollen Terminkalender und eine leere Geldbörse. Denn abgesehen von den Geschenken, die wir unseren Liebsten natürlich machen wollen, stehen auch immer Kindergeburtstagspartys an. Und die können mitunter ganz schön teuer werden.
Wie kann man sparen, ohne als Geizkragen dazustehen?
Wie kann man also sparen, ohne vor den anderen Eltern als Geizkragen dazustehen?
Zu Hause oder draußen feiern
Den Kindergeburtstag außerhalb der eigenen vier Wände zu feiern, ist modern geworden.
Es gibt unzählige Möglichkeiten für fertig buchbare Partys: von Ponyreiten über Piratengeburtstag bis hin zur Grottenbahn. Es ist für jeden Geschmack etwas dabei. Und offensichtlich ist die perfekte Feier mittlerweile ein großer Geschäftszweig geworden.
Es ist zwar ein bisschen mehr Arbeit, wenn man die Kinder nicht einfach an einem betreuten Ort abgeben kann, spart aber immens viel Geld.
Die klassischen Spiele wie Topfschlagen, Blinde Kuh, Schatzsuche oder Kinderdisco kosten nämlich fast nichts. Die Ponyhof-Party dafür gleich einmal 150 Euro.
Überleg dir, ob du nicht vielleicht ein eigenes kleines Programm für drei Stunden auf die Beine stellst. Meistens wollen die Kinder eigentlich ohnehin nur frei spielen.
Deko wiederverwenden
Du musst jetzt nicht sämtliche Luftschlangen wieder aufwickeln, um sie im kommenden Jahr wieder auspusten zu können.
Es reicht, wenn man alle Girlanden, Pompoms und alles, was sonst noch so herumhängt, einfach wieder in einer Kiste im Keller aufbewahrt und beim nächsten Geburtstag wiederverwendet.
Bei uns gibt es eine Partykiste, die dann einmal im Jahr aus dem Keller geholt wird.
Umweltfreundlich feiern
Klar sind Pappteller und hübsche Plastikbecher mit buntem Aufdruck schön, sie kosten aber Geld und verursachen gleichzeitig viel Müll.
Vielleicht reichen ja auch besondere Geburtstagsservietten als Deko zum normalen Geschirr aus.
Danke-Sackerl
Ich weiß ehrlich gesagt nicht, wer diesen Brauch erfunden hat, und doch hat er sich eingeschlichen: Die Gäste einer Kinderparty bekommen heutzutage Give-away-Sackerl als Dankeschön für ihr Kommen.
Ich persönlich bräuchte das nicht. Bei uns gibt es eine abgespeckte Version: Wir kaufen Papiersackerl und befüllen diese mit Süßigkeiten, schönen Steinen und einmal gab es auch selbstgemachte Apfelringe.
Ich weigere mich kategorisch, irgendein Plastik-Klimbim extra zu kaufen, damit es dann ohnehin nur in der Ecke herumkugelt. Das spart Geld und Plastikmüll.
Kuchen selber machen
Das spart zwar keine Zeit, aber Geld. Ein einfacher Becherkuchen mit Schokoüberzug und bunten Streuseln ist schnell gemacht und kostet natürlich weniger als eine bestellte Motivtorte.
Und wenn es einmal richtig schnell gehen muss, gehen auch Blätterteigschnecken mit Füllung oder eine Tiefkühltorte. Das ist immer noch günstiger als die Spezialanfertigung mit Fotoaufdruck.
Und am Ende schaut sowieso jeder Kuchen gleich zerfressen aus.
Viel Spaß beim Feiern!
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Kathrin Ganglberger, Sozialarbeiterin, Theaterpädagogin, CliniClownin, Mutter von 2 Kindern.
Sie bloggt über Nachhaltigkeitsthemen, Familie und Finanzfragen ganz allgemein.
Kathrin ist seit 2015 bei KLARTEXT – Finanzielle Gesundheit und dort Trainerin und für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig.

